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Phlebologie.

Venen, die durch eine angeborene Bindegewebsschwäche „ausgeleiert“ sind, nennt man Krampfadern. Dieser Begriff leitet sich aus dem Althochdeutschen Wort „Krimphan“ für Krümmen ab; das beschreibt den geschlängelten Lauf einer kranken Vene.

Die überwiegend sitzende Lebensweise einer Fernseh-/Computergesellschaft sowie die stehenden Tätigkeiten vieler Dienstleistungsbereiche lassen das Gefäßleiden in unserer Zeit zur Volkskrankheit werden. Krampfadern (Varizen) entstehen durch eine Erweiterung der Venen. Die Venenklappen schließen nur noch unzureichend, so dass es zum Rückfluss des venösen Blutes in Richtung Füße kommt.

Meist entsteht das Problem an der obersten Klappe in der Leistenbeuge. Durch die anschließende Stauung werden weitere Venenklappen überlastet. Betroffene spüren ein Schweregefühl in den Beinen und leiden unter abendlichen Schwellungen. Wenn die Beschwerden im Sommer oder kurz vor der Monatsregel zunehmen, ist die Diagnose Krampfadern fast immer korrekt.

Die genaue Krankheitsentstehung ist nicht bekannt, jedoch handelt es sich um eine genetische Veranlagung zur Bindegewebsschwäche. Auch das individuelle Verhalten ist ein wichtiger Faktor: ohne Bewegung werden die Muskelpumpen nicht aktiviert. Stundenlanges Stehen und Sitzen lässt den Blutfluss stocken. Enge Beinkleidung, sogar ein enger Sockenbund, erschwert das Hochpumpen des Blutes. Auch hormonelle Faktoren beeinträchtigen ebenfalls den Abfluss im Venensystem, nicht nur während einer Schwangerschaft.

Übergewicht zählt ebenfalls zu den Risikofaktoren.

Klinisch finden sich grünlich bis bläulich sichtbare, geschlängelte Venen,welche auch ein kosmetisches Problem darstellen. Wenn vor allem Adern von weniger als einem Millimeter gedehnt werden, entsteht das netzförmige Geflecht der so genannten Besenreisern. Sie finden sich vor allem an den seitlichen Oberschenkeln.

Wichtig ist, schon erste Veränderungen zu erkennen und zu behandeln.

Die Verödung (Sklerosierungstherapie) stellt eine wirksame Maßnahme dar, kleine und mittlere Krampfadern zu beseitigen. Patienten, bei denen schon die großen, oberflächlichen Venen (die sog. Rosenvene) betroffen sind, sollten eine Stripping-Operation durchführen lassen.

Bei der sog. Krossektomie wird unter lokaler Betäubung die Vene durchtrennt und dem Verlauf nach- entlang des Beines - durch einen kleinen Schnitt am Unterschenkel herausgezogen. Das Krampfaderleiden ist chronisch. Wenn den Gefäßen nicht geholfen wird, schreitet die Chronisch-Venöse-Insuffizienz weiter voran und es kommt zu Schwellungen, Hautverfärbungen, Juckreiz, Ekzemen, bis hin zum offenen Bein.

Neben den vorgenannten Behandlungsmöglichkeiten sind vor allen Dingen physikalische Maßnahmen wichtig. Hierzu zählen: Kalte Wassergüsse, sportliche Betätigung (Laufen, Schwimmen, Fahrradfahren) häufiges Hochlagern der Beine und gegebenenfalls das Tragen von Kompressionsstrümpfen.

Die Verödungsbehandlung wird in unserer Praxis regelmäßig im Winterhalbjahr durchgeführt. Näheres erfahren Sie im Verlauf eines Sprechstundentermines.

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